Lebendiger Rhein

 

Welchen Spielraum hat naturnaher Flusslebensraum an Europas meistbefahrener Binnenwasserstraße?

Wie lässt sich neuer Raum für Flussnatur schaffen, ohne die Wasserstraße zu beeinträchtigen?

Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Projektes "Lebendiger Rhein – Fluss der tausend Inseln" (2001 bis 2008). Anhand von 15 Modellprojekten am freifließenden Rhein zwischen Iffezheim und der deutsch-niederländischen Grenze erprobte der NABU gemeinsam mit verschiedenen weiteren Akteuren beispielhaft neue Wege zu mehr Flussnatur am Rhein. Dazu gehörten der Rückbau von Uferbefestigungen und die Redynamisierung der Ufer, ökologischer Umbau von Strombauelementen wie Buhnen und Parallelwerken und die Anlage von Nebengerinnen. Das Projekt "Fluss und Aue Emmericher Ward" wurde im Rahmen des Projektes "Lebendiger Rhein" konzipiert und vorbereitet und anschließend im Rahmen eines LIFE-Projektes umgesetzt.

Ein Beirat bestehend aus Vertretern des Bundes-Umweltministeriums, des Bundesamtes für Naturschutz, der damaligen Wasser- und Schifffahrtsdirektionen West und Südwest, der Bundesanstalt für Gewässerkunde, der Deutschen Kommission zur Reinhaltung des Rheins, der Universitäten Rostock und Karlsruhe sowie der beteiligten Länder begleitete das Projekt auf Bundesebene. Das Projekt wurde unterstützt von der EU (Interreg IIIB), der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Deutschen Umwelthilfe (DUH), der Michael-Otto-Stiftung für Umweltschutz, der Kurt Lange Stiftung, der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg und dem Land Rheinland-Pfalz. www.lebendiger-rhein.de

Partner:NABU Niederrhein
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Gefördert durch:life - Natura 2000
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Kurt Lange Stiftung
HIT Stiftung
Unterstützer:Holemans Niederrhein

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